Bauanleitung Hohlkehle Teil 1 … a.k.a. nie wieder im leben, möchte ich….
July 8th, 2009
…eine zweite hohlkehle bauen…NIE WIEDER! und dafür gibts einen grund: life is a bitch? pahhh! Hohlkehle can be a bitch! aber wir haben uns durchgequält und obwohl es extrem an die nervgrenzen ging hat es sich gelohnt und sie is super geworden. aber das war uns auch wichtig, denn sie bildet das herzstück unseres neuen studios… naja und weil ich jetzt mehrfach nach details, hintergrund und bauanleitung gefragt wurde hab ich mich dazu entschlossen einen blog dazu zu schreiben: angefangen hats damit, dass wir uns sicher waren, für die kohle die wir als investitionsbudget fürs studio beiseite gelegt haben, LASSEN wir uns ne hohlkehle bauen… Leute unterschätz solche investitionen beim studiobau nicht…rechnet megarealistisch, schaut welche summe dabei rauskommt und multipliziert die mit dem faktor 3. das könnte dann tatsächlich sein!
wir uns also angebote für einen 10 meter hohlkehlenbau eingeholt…die bewegten sich zwischen 12 000 und 25 000 €…naja das war der moment in dem wir dann wußten wir müssen hier wohl selbst mit ran…also ca 2-3 wochen geplant und getüfftelt wie die beste konstruktion wäre um die kehler stossfrei aus der wand laufen zu lassen und am ende in den boden einfließen zu lassen… außerdem muss man sich überlegen, möchte ich die HK aus beton und steinen mauern / gießen, aus holz bauen, komplett aus rigips oder oder oder…es gibt viele varianten…wir entschlossen uns für die holzvariante! die bestehende wand war leide rnicht sehr grade…da sie das aber als zukünftige wand sein muss entschlossen wir uns dazu, auf die wand ein holzuntergestell aus 4×6cm kantholz zu bauen, welches perfekt ausneviliert sein musste (schnüre spannen)…das allerdings nur ab 1,60m höhe bis hoch auf 5m. darauf wurden dann 12,5mm rigipsplatten geschraubt und verspachtelt. allein dafür vergingen 1,5 wochen! das ist echte akriische arbeit, wie eigentlich fast alles an der hohlkehle… hier sieht man die wand vor der wand ganz gut. rechts und links geht die rigipswand allerdings bis auf den boden, da hier aussparungen für stative entstehen sollten um später leicht von ganz hinten gegenlichter setzen zu können ( findet man auch in fast keinem studio!)
ganz rechts seht ihr schon die ersten radien aus tischlerplatte (empfehlenswertes material wegen stabilität). die muss man sich in jedem falle vom tischler zuschneiden lassen, da hier höchste präzision gefragt ist…Beim radius gillt quasi, je größer desto schöner zum ausleuchten, allerdings auch umso schwerer zu verarbeiten. in unserem jugendlichen leichtsinn entschlossen wir uns daher trotzdem für einen sehr großen radius von 155cm. auch das ist in keinem berliner mietstudio leicht zu finden aber dennoch extrem wichtig fürs bild…. so ich bin müde und beende TEIL1 der großen Hohlkehlenbaureportage….morgen gehts weiter… und wer sich die kehle ansehen will klickt auf die seit grad onlinegegangenene website www.studio-67.com leide rnoch nicht alle inhalte drauf…aber im groben stimmts schon!
…soweit von mir für heut…
morgen gehts weiter mit der sendung mit der maus…
cheerio tOBi

2 Comments
Add your own1. Flo | July 9th, 2009 at 9:17 am
Hey Tobi, danke Dir.
Wir sitzen auch an der Planung und haben bis jetzt lustigerweise exakt denselben Aufbau. Allerdings bei uns alles etwas kleiner - Deckenhöhe nur etwas über 3m, Breite 3,5m und Radius knapp ein Meter.
Bin gespannt auf den zweiten Teil!
cheers, Flo
2. Michael | July 9th, 2009 at 4:22 pm
Coole Sache
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